Horst Pfeil - Illegal in Hamburg

Über 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie war es für uns Kinder? Ich, Horst Pfeil, war 8 Jahre alt. Von wegen wir wurden befreit! Als die USA mit Soldaten in Leipzig einmarschierten, mussten wir innerhalb von zwei Stunden unsere Wohnung verlassen. Die Soldaten zogen ein. Ja, der Krieg war grausam, aber wir Kinder und der Rest der Eltern haben ebenso gelitten. Nicht ansatzweise wird von den Millionen Flüchtlingen und den eigenen Toten in Deutschland ein Wort verloren. Lest das Buch „Illegal in Hamburg“! Ich bin einer der Wenigen, der den Mut hat, darüber zu schreiben.

Buchholz, 16. Mai 2020

Autorenvorstellung

Wer ist Horst Pfeil? Geboren 1936 in Leipzig, flüchtete er mit seiner Mutter und Mann zwischen Weihnachten und Neujahr 1947 aus der sowjetischen in die englisch besetze Zone. In Hamburg und Bergedorf wuchs er weiter auf. Es folgte eine Lehre im Handwerk zum Elektroinstallateur. Danach sammelte er praktische Berufserfahrung. Etwas später absolvierte er ein Fernstudium zum Techniker am Institut Dr.-Ing. habil. Paul Christiani in Konstanz. Im Anschluss besuchte er die Bundesfachlehranstalt für Elektrotechnik Oldenburg. Bis zu seinem Berufsende war er über zwanzig Jahre als Ingenieur und später als Geschäftsführer in der Batteriebranche tätig.

Gereimtes oder nicht gereimtes schrieb er schon als Schüler. Im gesetzten Alter von über 83 Jahren erzählt er nun aus seinem Leben. ER selbst prägte über sich folgenden Satz: Falls sie dem Autor Horst Pfeil einmal persönlich begegnen sollten, ist Vorsicht geboten! Er erzählt Ihnen viel aus seinem sehr facettenreichen Leben und dies in einer Zeit, in der sie keine Zeit haben.

Buch: Illegal in Hamburg

Hier erzählt Horst Pfeil aus seinem Leben in der Kriegs-und Nachkriegszeit des letzten Jahrhunderts. Die überwiegende Mehrheit der vor oder 1936 Geborenen schweigt über ihre Kindheit und deren schreckliche Erlebnisse. Freunde, die ihn gut kennen, rieten ihm dazu, über das wirklich traurige und schmerzliche Thema zu schreiben. Die Resonanz brachte ihm viel Leserzuspruch. Ein Leser schrieb ihm: „Ich danke Ihnen, dass Sie den Mut besessen haben, über dieses Thema zu schreiben. Ich fühlte mich zurückversetzt in diese Zeit, auf einer einjährigen Flucht mit meiner Mutter und meinen Geschwistern.“

Leseprobe zu Auszügen aus dem Buch „Illegal in Hamburg“:

Wir schreiben das Jahr 1942, mein Vater war zum Militär eingezogen. Von diesem Tag an veränderte sich unser Leben in der gesamten Familie. Meine Ur-Großmutter, Emma Heßler, starb im Juni 1942. Vor ihrem Tod bin ich oft mit der Straßenbahn in die Kochstraße nach Leipzig gefahren. Obwohl schon Krieg war stand in der Küche immer etwas für mich zum Essen bereit. Ich saß am liebsten in der kleinen Schneiderstube. Dort hatte mein Ur-Opa das nötige Material für mich, um militärische Achselklappen zu nähen. Er saß immer im Schneidersitz auf seiner Kommode, in den darunter liegenden Schubladen befanden sich die Stoffe und anderes Material.

Tage später mussten wir mit Tränen in unseren Augen ansehen, wie unsere schöne Stadt brannte. Die Tommys und Amis hatten auch diese Stadt zum Teil in Schutt und Asche gelegt. Mehrere Tage brannte es, und die Rauchschwaden machten den Tag zur Nacht.

Wenn ich im neunten Lebensjahrzehnt über die Kriegs-und Nachkriegszeit schreibe, sind mir an manchen Stellen Tränen aus den Augen gekullert. In der heutigen Zeit suchen wir Menschen nach Geborgenheit in der Familie. Aber finden wir sie noch vor? Ist nicht das große Wort Familie zu einer Worthülse geworden?

Auf meine berufliche Zeit blicke ich gern und mit einem gewissen Stolz zurück. Die vielen privaten oder geschäftlichen Reisen mit Menschen, vielen Ländern und Kontinenten, prägten mein Leben. Schon als kleiner Junge galt für mich über den sogenannten Tellerrand zu blicken. Obwohl ich von den Erwachsenen den Ausdruck nicht aufgeschnappt habe. Das waren wohl doch die Gene!

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Der Buchversand ‚Vertrauliche Miteilung‘ vom Verlag Arbeit und Wirtschaft meint, dass Horst Pfeil ein offener, ehrlicher, aufrichtiger und authentischer Autor ist, dessen Bücher sie gern vertreiben!

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Und was sagen die Leser?

Ein Hamburger Theaterchef meint: Machen Sie weiter so!

Das Buch „Mein geliebtes Peru“ ist toll geschrieben. Ein Gefühl als würde ich mitreisen. Zwischendurch musste ich schmunzeln, als eine Feder der hinteren Sitzfläche im Auto sich an deinem Hinterteil bemerkbar machte.

Melissa K. Leipzig

Deine Art zu schreiben ist sehr aufschlussreich, mit vielem sprichst du mir aus dem Herzen. Inzwischen lese ich das 4. Buch „Mein geliebtes Peru“. Welche Strapazen hattet ihr dabei aufgenommen? Jeden Tag im Tagebuch eintragen und nach 30 Jahren das Buch schreiben? Dazu kann man nur gratulieren.

Elfi R. Hamburg

Wow! Du bist ja kaum wieder zu erkennen. Wenn ich so an unsere beruflichen Arbeiten denke. Dann finde ich es großartig, was Du in der Zeit „after“ so angefangen und auf die Beine gestellt hast. Mache weiter so und ich wünsche Dir Erfolg. Vermutlich hast Du an dieser Arbeit mehr Freude, als das Du ans Geld denkst. Aber jeder EURO ist für uns Rentner auch von Vorteil.

Rainer H. Starnberg

Wir möchten uns herzlichst bedanken für das Buch „Susi und ihre Kinder“. Unsere Kinder können noch nicht lesen, schauen sich jedoch die Bilder im Buch an. Bei den Geschichten hören sie aufmerksam zu und freuen sich jeden Abend auf eine neue Geschichte.

Familie N. Niederlausitz

An für mich traurigen Tagen lese ich gern in dem Buch „Hoddel und Anne“. Die kurzen Geschichten sind nicht nur zum Schmunzeln, sondern heitern mich auch auf. Das Buch „Mein geliebtes Peru“ ist für meine geplante Reise ein guter Reiseführer.

Hertha B. Spreewald

Ich habe mich sehr über Ihre Bücher gefreut und mich gleich an die Lektüre gemacht. Ich bin ein neuer FAN von Ihnen. Herzlichen Dank!

Astrid St. Hamburg

Es ist längst überfällig, Dir mitzuteilen, dass Deine Bücher, die Du verfasst hast, wunderbar zu lesen sind. Wenn man einmal anfängt, ist man so gefesselt, dass man gar nicht wieder aufhören kann, zu lesen. Hoffentlich schaffst Du es noch ein paar zu schreiben. Erlebnisse hast Du bestimmt, die Du noch in Worte fassen kannst, Das musste ich unbedingt los werden. In diesem Sinne herzliche Grüße und weiterhin gutes Gelingen beim Schreiben, wie bisher. Herzliche Grüße

Karin G. Lützschena/Leipzig

Erstveröffentlichung: 01.03.2019