Autorenvorstellung

Wer ist Horst Pfeil? Geboren 1936 in Leipzig, flüchtete er mit seiner Mutter und Mann zwischen Weihnachten und Neujahr 1947 aus der sowjetischen in die englisch besetze Zone. In Hamburg und Bergedorf wuchs er weiter auf. Es folgte eine Lehre im Handwerk zum Elektroinstallateur. Danach sammelte er praktische Berufserfahrung. Etwas später absolvierte er ein Fernstudium zum Techniker am Institut Dr.-Ing. habil. Paul Christiani in Konstanz. Im Anschluss besuchte er die Bundesfachlehranstalt für Elektrotechnik Oldenburg. Bis zu seinem Berufsende war er über zwanzig Jahre als Ingenieur und später als Geschäftsführer in der Batteriebranche tätig.

Gereimtes oder nicht gereimtes schrieb er schon als Schüler. Im gesetzten Alter von über 83 Jahren erzählt er nun aus seinem Leben. ER selbst prägte über sich folgenden Satz: Falls sie dem Autor Horst Pfeil einmal persönlich begegnen sollten, ist Vorsicht geboten! Er erzählt Ihnen viel aus seinem sehr facettenreichen Leben und dies in einer Zeit, in der sie keine Zeit haben.

Buch: Ich darf leben

Der Autor war an Krebs erkrankt und hat über die Zeit seiner Erkrankung geschrieben. Sein Stil wie in jedem seiner Bücher humorvoll. Aber auch mit dem nötigen Respekt vor einer Erkrankung, die den Namen Krebs trägt. Dieses Buch fand inzwischen seinen Weg in die Wartezimmer der Arztpraxen.

Leseprobe:

„Nach meiner Ankunft in der Klinik fand das erste Gespräch beim Oberarzt statt. Nach der ersten Untersuchung kam er zu folgender Beurteilung. „Ich empfehle, in Ihrem Alter Blase und Prostata zu entfernen, dann haben Sie Ruhe.“ Glücklicherweise hatte ich Ärzte, die Urologen Dr. N. und Dr. Renner, meinen Hausarzt Dr. L., den Onkologen Dr. R. Diesen Ärzten habe ich zu verdanken, dass ich nach fünfundzwanzig Jahren noch eine Blase und geschälte Prostata habe.

Mein Zimmer war geräumig, sowie auch das ganze Haus einen guten Eindruck hinterließ. Am Abend nach meiner Ankunft wird mir im Speisesaal ein Vierer-Tisch zugewiesen. Mein Gegenüber, ein etwas älterer angenehmer Mensch aus Kaiserslautern. Am nächsten Morgen wurde ich getestet, in wieweit ein bestimmtes Programm für mich in Frage käme. Das Resultat war für mich niederschmetternd. Leichte Spaziergänge, Trinkkur im Park und in der Sporthalle  mit einer 200 g Hantel arbeiten. Für mein rechtes Knie, was mir Schmerzen bereitete, bekam ich Bestrahlungen mit anschließender therapeutischer Behandlung. Am ersten Sonntag nach meiner Ankunft machte ich meinen ersten größeren Spaziergang in der hügeligen Landschaft. An einer Anhöhe von vielleicht 20 Höhenmetern scheiterte mein Versuch. Zwei Jahre vor meiner Krankheit habe ich, 15 Jahre hintereinander, mein goldenes Sportabzeichen erworben. Im Ötztal in Österreich Hochgebirgswanderungen gemacht. An einem Tag, in den frühen Morgenstunden zu dritt, einen Dreitausender bestiegen. Hin und zurück am gleichen Tag je 1.800 Höhenmeter, dabei dreizehn Schneefelder überwunden. Und nun keine 20 Höhenmeter geschafft?“

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Der Buchversand ‚Vertrauliche Mitteilungen‘ vom Verlag Arbeit und Wirtschaft meint, dass Horst Pfeil ein offener, ehrlicher, aufrichtiger und authentischer Autor ist, dessen Bücher sie gern vertreiben!

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Und was sagen die Leser?

Ein Hamburger Theaterchef meint: Machen Sie weiter so!

Das Buch „Mein geliebtes Peru“ ist toll geschrieben. Ein Gefühl als würde ich mitreisen. Zwischendurch musste ich schmunzeln, als eine Feder der hinteren Sitzfläche im Auto sich an deinem Hinterteil bemerkbar machte.

Melissa K. Leipzig

Deine Art zu schreiben ist sehr aufschlussreich, mit vielem sprichst du mir aus dem Herzen. Inzwischen lese ich das 4. Buch „Mein geliebtes Peru“. Welche Strapazen hattet ihr dabei aufgenommen? Jeden Tag im Tagebuch eintragen und nach 30 Jahren das Buch schreiben? Dazu kann man nur gratulieren.

Elfi R. Hamburg

Wow! Du bist ja kaum wieder zu erkennen. Wenn ich so an unsere beruflichen Arbeiten denke. Dann finde ich es großartig, was Du in der Zeit „after“ so angefangen und auf die Beine gestellt hast. Mache weiter so und ich wünsche Dir Erfolg. Vermutlich hast Du an dieser Arbeit mehr Freude, als das Du ans Geld denkst. Aber jeder EURO ist für uns Rentner auch von Vorteil.

Rainer H. Starnberg

Wir möchten uns herzlichst bedanken für das Buch „Susi und ihre Kinder“. Unsere Kinder können noch nicht lesen, schauen sich jedoch die Bilder im Buch an. Bei den Geschichten hören sie aufmerksam zu und freuen sich jeden Abend auf eine neue Geschichte.

Familie N. Niederlausitz

An für mich traurigen Tagen lese ich gern in dem Buch „Hoddel und Anne“. Die kurzen Geschichten sind nicht nur zum Schmunzeln, sondern heitern mich auch auf. Das Buch „Mein geliebtes Peru“ ist für meine geplante Reise ein guter Reiseführer.

Hertha B. Spreewald

Ich habe mich sehr über Ihre Bücher gefreut und mich gleich an die Lektüre gemacht. Ich bin ein neuer FAN von Ihnen. Herzlichen Dank!

Astrid St. Hamburg

Es ist längst überfällig, Dir mitzuteilen, dass Deine Bücher, die Du verfasst hast, wunderbar zu lesen sind. Wenn man einmal anfängt, ist man so gefesselt, dass man gar nicht wieder aufhören kann, zu lesen. Hoffentlich schaffst Du es noch ein paar zu schreiben. Erlebnisse hast Du bestimmt, die Du noch in Worte fassen kannst, Das musste ich unbedingt los werden. In diesem Sinne herzliche Grüße und weiterhin gutes Gelingen beim Schreiben, wie bisher. Herzliche Grüße

Karin G. Lützschena/Leipzig

Wurden von verschieden Ärztinnen wie folgt empfohlen: Im Wartezimmer kranke Menschen mit heiteren Anekdoten auf andere Gedanken bringen. Eine besondere Beurteilung liest sich zum Buch Ich darf leben: Wenn ein solch ernstes Thema, wie ein Krebserkrankung, durchaus mit Humor beschrieben werden, dabei aber auch die ernsten Zwischentöne zu vernehmen sein. Eine wunderbare sehr erfrischende Mischung.

Erstveröffentlichung: 30.09.2018