Horst Pfeil - Illegal in Hamburg

Illegal in Hamburg

Ein Rückblick des Autors und zugleich ein Einblick in sein facettenreiches Leben. In diesem Buch schildert er auch Erlebtes, was in der Gegenwart von der Kirche als ein gesellschaftliches Problem dargestellt wird.

Leseprobe zu Auszügen aus dem Buch „Illegal in Hamburg“:

Wir schreiben das Jahr 1942, mein Vater war zum Militär eingezogen. Von diesem Tag an veränderte sich unser Leben in der gesamten Familie. Meine Ur-Großmutter, Emma Heßler, starb im Juni 1942. Vor ihrem Tod bin ich oft mit der Straßenbahn in die Kochstraße nach Leipzig gefahren. Obwohl schon Krieg war stand in der Küche immer etwas für mich zum Essen bereit. Ich saß am liebsten in der kleinen Schneiderstube. Dort hatte mein Ur-Opa das nötige Material für mich, um militärische Achselklappen zu nähen. Er saß immer im Schneidersitz auf seiner Kommode, in den darunter liegenden Schubladen befanden sich die Stoffe und anderes Material.

Tage später mussten wir mit Tränen in unseren Augen ansehen, wie unsere schöne Stadt brannte. Die Tommys und Amis hatten auch diese Stadt zum Teil in Schutt und Asche gelegt. Mehrere Tage brannte es, und die Rauchschwaden machten den Tag zur Nacht.

Wenn ich im neunten Lebensjahrzehnt über die Kriegs-und Nachkriegszeit schreibe, sind mir an manchen Stellen Tränen aus den Augen gekullert. In der heutigen Zeit suchen wir Menschen nach Geborgenheit in der Familie. Aber finden wir sie noch vor? Ist nicht das große Wort Familie zu einer Worthülse geworden?

Auf meine berufliche Zeit blicke ich gern und mit einem gewissen Stolz zurück. Die vielen privaten oder geschäftlichen Reisen mit Menschen, vielen Ländern und Kontinenten, prägten mein Leben. Schon als kleiner Junge galt für mich über den sogenannten Tellerrand zu blicken. Obwohl ich von den Erwachsenen den Ausdruck nicht aufgeschnappt habe. Das waren wohl doch die Gene!

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Autorenvorstellung

Horst Pfeil hat bislang sechs Bücher veröffentlicht. Ein siebtes Buch ist in Arbeit und auch das wird nicht sein letztes sein. 1936 in Leipzig geboren, lebt er seit 1947 in Hamburg. Schon in der Schulzeit hat er eine Änderung in Friedrich von Schillers Gedicht: „Die Kraniche des Ibykus“ vorgenommen. Es war 1952 und Krieg in Korea. Als Halbweise waren ihm die Kriegs- und Nachkriegsjahre im eigenen Land in frischer Erinnerung geblieben. So dichtete er als 16 jähriger Schüler die ersten Verse um:

Schon sieht man auf dem Harzer Bergesrücken,

den Krieg nach Deutschland näher rücken.

Die UNO zieht mit frommen Schauder in den Wald,

sie erwartet ihren ehemaligen Partner Stalin bald.

Nach seiner Lehre als Elektro-Installateur sammelte er praktische Erfahrungen in der Elektrotechnik. Durch Fernstudium zum Techniker, und Besuch der Bundes-Fachlehranstalt in Oldenburg für den Meisterbrief, hatte er die Voraussetzungen für weitere berufliche Aufgaben geschaffen. Die letzten zwanzig Jahre war er als Führungskraft – davon einige Jahre als Geschäftsführer – in der Akkubranche tätig. Wegen einer Krebserkrankung musste er im 60. Lebensjahr nach 44 Berufsjahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Was ihn aber nicht abhielt, sich zu engagieren: Im Jahr 2000 gründete er mit zwei honorigen Vereinsmitgliedern die gemeinnützige Einrichtung Uhlenhilfe e.V. Motto Menschen helfen Menschen. Bis zum 65. Lebensjahr war er außerdem als Schöffe ehrenamtlich tätig.

Heute blickt er auf eine facettenreiche Zeit zurück. Berufliche und private Reisen haben ihn geprägt. Vor 30 Jahren führte seine weiteste Reise nach Peru. Diese Reise und das Land mit seinen Menschen hat sein Leben nachhaltig beeinflusst.

Eine 10jährige ehrenamtliche Tätigkeit im 1883 gegründeten Hamburger Bürgerverein – Hohenfeld und Uhlenhorst – lenkte von seiner Krankheit ab. In dieser Zeit war er fünf Jahre für die Redaktion der Hohenfelder und Uhlenhorster Rundschau verantwortlich.

Danach führte er ein einfaches Leben als „camposino“ in den Bergen Andalusiens. Dort schrieb er sein erstes Buch – Susi und ihre Kinder. Heute lebt er mit seiner Frau in Buchholz in der Nordheide. Sollten Sie ihm einmal persönlich begegnen, ist Vorsicht geboten! ER nimmt sich selbst nicht ernst, spricht gern und erzählt ihnen ellenlange Geschichten aus seinem Leben. Das in einer Zeit, in dem sein Gegenüber kaum Zeit hat.

Und was sagen die Leser?

Ein Hamburger Theaterchef meint: Machen Sie weiter so!

Das Buch „Mein geliebtes Peru“ ist toll geschrieben. Ein Gefühl als würde ich mitreisen. Zwischendurch musste ich schmunzeln, als eine Feder der hinteren Sitzfläche im Auto sich an deinem Hinterteil bemerkbar machte.

Melissa K. Leipzig

Deine Art zu schreiben ist sehr aufschlussreich, mit vielem sprichst du mir aus dem Herzen. Inzwischen lese ich das 4. Buch „Mein geliebtes Peru“. Welche Strapazen hattet ihr dabei aufgenommen? Jeden Tag im Tagebuch eintragen und nach 30 Jahren das Buch schreiben? Dazu kann man nur gratulieren.

Elfi R. Hamburg

Wow! Du bist ja kaum wieder zu erkennen. Wenn ich so an unsere beruflichen Arbeiten denke. Dann finde ich es großartig, was Du in der Zeit „after“ so angefangen und auf die Beine gestellt hast. Mache weiter so und ich wünsche Dir Erfolg. Vermutlich hast Du an dieser Arbeit mehr Freude, als das Du ans Geld denkst. Aber jeder EURO ist für uns Rentner auch von Vorteil.

Rainer H. Starnberg

Wir möchten uns herzlichst bedanken für das Buch „Susi und ihre Kinder“. Unsere Kinder können noch nicht lesen, schauen sich jedoch die Bilder im Buch an. Bei den Geschichten hören sie aufmerksam zu und freuen sich jeden Abend auf eine neue Geschichte.

Familie N. Niederlausitz

An für mich traurigen Tagen lese ich gern in dem Buch „Hoddel und Anne“. Die kurzen Geschichten sind nicht nur zum Schmunzeln, sondern heitern mich auch auf. Das Buch „Mein geliebtes Peru“ ist für meine geplante Reise ein guter Reiseführer.

Hertha B. Spreewald

Ich habe mich sehr über Ihre Bücher gefreut und mich gleich an die Lektüre gemacht. Ich bin ein neuer FAN von Ihnen. Herzlichen Dank!

Astrid St. Hamburg

Es ist längst überfällig, Dir mitzuteilen, dass Deine Bücher, die Du verfasst hast, wunderbar zu lesen sind. Wenn man einmal anfängt, ist man so gefesselt, dass man gar nicht wieder aufhören kann, zu lesen. Hoffentlich schaffst Du es noch ein paar zu schreiben. Erlebnisse hast Du bestimmt, die Du noch in Worte fassen kannst, Das musste ich unbedingt los werden. In diesem Sinne herzliche Grüße und weiterhin gutes Gelingen beim Schreiben, wie bisher. Herzliche Grüße

Karin G. Lützschena/Leipzig